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Le Grys Sauvignon Blanc 2003

Diners Club Magazin, Weinkolumne von Helga Baumgärtel, März 2005:
Frauen & Wein = Frauen-Power
(Auszug)
Die Pionierin
Sie ist Deutschlands Weinnase Nr.1, diese Paula Bosch,...In diesen Tagen reist sie mit Ehepaar Eichbauer nach Australien und Neuseeland, um vinologische Rohdiamanten zu entdecken. Kein Wunder, dass ihr derzeitiger Favorit ein Neuseeländer ist: ein Le Grys Sauvignon Blanc 2003 aus Marlborough. Vinifiziert vom englischen Aussteigerpaar John und Jennifer Joslin, das zuerst sieben Jahre um die Welt gesegelt war, bevor es in Marlborough an Land ging, einen Weinberg kaufte und zu hochdekorierten Winzern wurde. Paula Bosch: "Der Wein hat eine faszinierende Frucht, ist nicht so grasig wie viele Neue-Welt-Sauvignons, er duftet nach Holunderblüten, weißem Pfirsich, Passionsfrucht. Würde auch sehr gut in die Spargelsaison passen.


Hannoversche Allgemeine Zeitung, 13.03.2004, Rainer Wagner: Ein Siegertyp

Mit Messen ist das so eine Sache. Wer nicht weiß, wonach er sucht, der findet wenig. Bei Weinmessen kommt strafverschärfend hinzu, dass es hier um Alkohol geht. Zwar spuckt der überlebenswillige Profi seinen Probeschluck wieder aus, aber Schleimhäute und Geschmacksnerven sind nur begrenzt belastbar - von den Füßen ganz zu schweigen, die sich etwa bei der Düsseldorfer “Prowein” ganz schön müdelaufen können. Aber gottlob trifft man auf solchen Messen unverhofft Menschen seines Vertrauens. Und wenn so einer sagt, er habe am Neuseeland-Stand einen erstaunlichen Sauvignon Blanc gekostet, dann erhöht das die Aufmerksamkeit (auf Neuseeland und auf Sauvignon Blanc wäre ich sowie neugierig gewesen, aber da ist die Konkurrenz groß). Der Hinweis führte zum Weingut LeGrys. Jennifer und John Joslin haben den Mädchennamen der Frau zum Markenzeichen und sich damit insbesondere in Großbritannien einen guten Namen gemacht. Ihr Sauvignon Blanc ist hoch gelobt. Zu Recht. Was ihn auszeichnet, ist die gelungene Balance zwischen Fruchtaromen (Stachelbeere, Zitrus) und  -geschmäckern (Tropenfrüchte).  Dieser Wein hat genug Säure (knapp 7 g/l) für das Rückgrat, doch die ist nie aggressiv, die Restsüße (3,2 g/l) ist ein komfortabler Puffer. Etwa zehn Prozent des Weins reifte zwei Monate in neuen Fässern aus französischer Eiche, aber davon ergänzt nur eine Ahnung die Komposition. In meinem Privatkeller haben die beiden (teureren) Sauvignon Blancs aus Neuseeland “Cloudy Bay” und “Nautilus” mit diesem Wein verführerische Konkurrenz bekommen.  
 

BERLINER SILBER für Le Grys Sauvignon Blanc 2003!

Wine Trophy Berlin 2004: Berliner Silber
Auch in diesem Jahr fand wieder der Jurypreis Wein Trophy Berlin unter dem Patronat des OIV* statt, bei dem die Preise Großes Berliner Gold, Berliner Gold und Berliner Silber verliehen wurden. Die Jury war unter Aufsicht des OIV mit internationalen Prüfern besetzt.
 

*=Organisation Internationale de la Vigne et du Vin (Internationales Amt für Rebe und Wein in Paris)

Süddeutsche Zeitung Magazin



Süddeutsche Zeitung magazin #11, 12.03.2004, Paula Bosch:

Neuseelands Nordinsel ist subtropisch warm, die Südinsel stets trocken und kühl. Daher entstehen in den sieben Weinbauregionen auch sehr unterschiedliche Weine. Höchste Anerkennung finden Sauvignon Blanc und Chardonnay aus Marlborough. Die von der Wein-industrie verhätschelte Fachpresse außerhalb Neuseelands macht jedoch viel zu viel Aufhebens um nichts sagende indus-triell hergstellte, billigste Export-Weine, die quasi in topmodernen Labors entstehen. Dagegen sind Weine wie die von John Joslin und seiner Frau Jennifer eine wahre Wohltat. Sie verkauften ihre Firmen in England und Belgien, segelten um die Welt und ließen sich im Herzen von Neuseelands bestem Anbaugebiet für Sauvignon Blanc nieder. Von der Premium Linie »Le Grys« – Jennifers Mäd-chenname – produzieren sie inzwischen 4000 Kisten, die ausschließlich in den Export gehen. Der Sauvignon 2003 ist jedenfalls ein Hit mit besten Voraussetzungen für den Sommerwein 2003, da die Hitze in Europa den Weißweinen doch sehr hohe Alkoholwerte bescherte. Typische Aromen der Rebsorte, frischer, saftiger, ausgereifter Geschmack, feinste, aber präsente Säure, harmonisch im Gaumen mit sehr angenehmer langer Frische im Abgang. Noch ein Glas, bitte!

Mondo, Nr.36, 2003/2004: 91 Punkte
”Marlborough; ca. 10% des Weines wurden  drei Monate in Eichenholzfässern ausgebaut; faszinierend viel Frucht und Konzentration, Marlborough pur!, etwas Tropenfrüchte, Stachelbeeren, herrlich reintönig; viel Kraft und viel Frucht im Mund, zupackend, reintönig, faszinierend harmonisch und lang

= gehört zu den 8 „Schnäppchen“ der Ausgabe

Wein + Markt 1/2004: Überzeugender Weißer
"Der 2003er Sauvignon Blanc mit 13% Vol. ist ein typischer Vertreter seiner Art mit Stachelbeeraromen und einer knackigen Säure. Einige Tester attestierten eine sehr gute Frucht. Auffallend: die Dichte und Stoffigkeit des Weins, ohne daß er ölig und sättigend wirkt. 15,5 Punkte"

alles über WEIN 1 | 2004: 2 Gläser
"vielversprechender Duft, im Geschmack auch Cassis, grüne Paprika, Bohne, Bohnenkraut, reife Stachelbeere, interessantes Spiel zwischen Gemüsenoten und Frucht, Körper, ausgewogen, langer Nachhall"

Sydney International Wine Competition:
BLUE-GOLD

indicates
that the entry, when judged alongside appropriate food, was pointed into approximately the top 10% of the 2004 Total Entry and the wine is entitled to display the Competition’s unique, Blue-Gold metallic bottle medallion which bears the Competition’s trademarked logo.

Office International de la vigne et du vin / DWM 2004: Berliner Silbe

New Zealand Royal Easter Wine Show 2004: GOLDMEDAILLE

Air New Zealand Wine Awards 2003: Sildermedaille

Fachautor Rudolf Knoll in Top hotel:

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