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Everybody´s Darling,
immens trinkbar, rund und weich - das verbindet man mit Merlot.
War Chardonnay der Liebling der Achtziger, so kam Merlot in den
Neunzigern im Zuge des Rotweinbooms in Mode, man fand ihn schnell auf
allen Weinkarten der "Szene"-Gastronomie. Als Synonym für weichen
Wein, der fruchtig schmeckt und quasi immer schmeckt, kam es gar nicht
mehr darauf an, wer der Erzeuger war. Bei besseren Merlots ist aber
genau das wichtig, denn es gibt durchaus große Unterschiede in der
Stilistik, und längst nicht jeder gute Merlot ist in seiner Jugend
weich, rund und -sprechen wir es gemeinsam aus- irgendwie auch
langweilig.
Natürlich gibt es den fruchtbetonten, soften Stil, der die
Trinkbarkeit mit Stil und Klasse verbindet (Eden Crest Merlot), aber
es gibt auch die Grenzgänger, die nicht mehr nur kleiner, zahmer
Bruder des Cabernets sein wollen. Der Grand Merlot
beispielsweise ist der Petrus Australiens und kann auch grandios
altern. Ein weiteres Kleinod ist der La Testa Merlot von Classic
McLaren, der mit "Öko-Monsterwein" nicht annähernd beschrieben ist. |
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Brombeeren
Blaubeeren
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Pflaume,
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