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Rouladen
Der
Klassiker. Wichtig ist, daß Sie gutes Fleisch kaufen.
Rouladen sind dünne große Fleischscheiben aus der
Rinderkeule/Oberschale.
Nachdem man die Rouladen ringsum kurz aber kräftig angebraten hat,
werden sie geschmort. Dabei ist es wichtig, daß man immer nur
wenig Flüssigkeit zufügt, damit die Rouladen auch schmoren und
weich werden. Gibt man zuviel Flüssigkeit auf einmal zu, würde aus
dem Schmoren ein Kochen, und die Rouladen würden zäh werden.
Die Rouladen mit wenig Salz, aber reichlich grobem Pfeffer würzen
und eine Seite mit Senf bestreichen. In die Mitte der
Rouladenscheibe legt man jeweils einen Streifen Speck, eine
Viertel- Gurke und ein Stück Zwiebel (oder Lauchzwiebel). Zu
Rouladen rollen und gut zustecken.
Die Rouladen rundum braun anbraten. In einen Ofenbräter
*umbetten*. Bratensatz mit Rotwein und Brühe/Fond loskochen.
Flüssigkeit für ein späteres Angießen sammeln. Nun noch
Gemüsewürfel und anraten (Wurzeln, Sellerie, Zwiebeln...),
ebenfalls in den Bräter geben und Bratensatz in der Pfanne
ablöschen und zur übrigen Flüssigkeit geben. Lorbeerblatt dazu.
Etwas Thymian, wer mag.
Die Rouladen auf das Gemüse legen und mit einem Teil der
gesammelten Bratflüssigkeit begießen. Dann den Deckel auf den
Bräter legen legen und die Temperatur soweit herunterdrehen, daß
das Fleisch nur schmort und nicht kocht (120-130°). Schmoren, bis
die Rouladen zart sind (1,5-2,5 Std.). Dann die Rouladen
herausnehmen, warmstellen.
Rest der Bratenflüssigkeit angießen, evtl. noch etwas reduzieren
lassen, Gemüse in Sauce pürieren. Wer es feiner mag, passiert sie
danach noch.
Anstatt sie anzudicken, lieber reduzieren oder, wenn sie nicht
mehr kocht, einige geeiste Butterflöckchen montieren.
Vorher nochmal mit schwarzem Pfeffer und Meersalz abschmecken.
Dazu Rotkohl und
Knödel/Klöße. |
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