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Boeuf Dijon
Das Rezept habe
ich, wie einige andere hier, auf der Insel Ile d´Oléron bei
Freunden zum ersten Mal gegessen. Marie-Hélène und Jean-Loup
fanden nie etwas dabei, es auch im Sommer zu kochen.
Ein perfektes Gericht, wenn viele Leute kommen, man gerne alles
vorbereitet oder sich die üblichen Zuspätkommer unter den Gästen
befinden :-))
Offiziell ein
tolles Match mit sowohl Cabernet als auch Merlot, mittlerweile
habe ich ihn aber auch schon mit Shiraz-Blends wie dem "Hattrick"
oder einem Grenache wie "Christine´s" probiert und bin begeistert
gewesen. Ein klassischer Rotweingang, zu dem wahrscheinlich so
ziemlich jeder gute Rotwein auch gut schmeckt.
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Personen |
Aufwand |
Zeit |
Vorbereitungen |
Kategorie |
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4-6 |
leicht |
ca. 45 Min. |
Marinierzeit 24 h
(zumindest über Nacht) |
Hauptgang |
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Zutaten: |
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pro Person 2-3
Rouladenscheiben, die dünner geschnitten sind
(beim Fleischer bestellen;
wenn er beispielsweise Rouladen normalerweise auf "6" schneidet, dann
soll er das Fleisch hierfür auf "4" schneiden)
-
mind. 1 Netz Zwiebeln (manchmal braucht man auch mehr, je nach Personen
und Brätergröße)
- 1-2 Lorbeerblätter
- 1/2 bis 1 Glas Dijon-Senf
- Salz, schwarzer Pfeffer
- Mehl
- 0,75 bis 1 l Brühe (kräftige
Geflügel- oder leichte Rinderbrühe)
- 0,5 bis 0,75 l Rotwein (z.B. Alliance
Cabernet Merlot)
- 2-4 Knoblauchzehen
- Thymian
Am
Vortag die Fleischscheiben großzügig mit Senf bestreichen, in eine
Schüssel schichten, verschließen und für 24 Std, mindestens aber über
Nacht, marinieren.
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Zubereitung: |
Vorab: -Immer abwechselnd Braten,
Ablöschen, Schichten, Würzen-
-
Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden.
- Die Fleischscheiben nacheinander in
Mehl wenden, überschüssiges Mehl abschütteln, jeweils scharf bei
mittlerer bis hoher Hitze in einer beschichteten Pfanne in etwas
Olivenöl anbraten.
- In einen Bräter (vorher mit einer
angeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben), beginnend mit den rohen
Zwiebeln, diese abwechselnd mit Fleischscheiben (von den immer einige
nebeneinander passen und an den Rändern ruhig leicht überlappen
dürfen) einschichten; jede Lage salzen und pfeffern und etwas Thymian
auftreuen (wenn möglich: 3 frische Zweige einlegen, mindestens aber 2
TL getrockneten Tymian). Bratensatz in der Pfanne zwischendurch
abwechselnd mit Brühe und Wein ablöschen und Sud mit in den Bräter
geben. So reinigt man zwischendurch die Bratpfanne und gewinnt noch
die Brataromen für die Sauce. Die Flüssigkeit sollte am Schluß die
letzte Schicht (die aus Zwiebeln bestehen muß) leicht bedecken
(Zwiebeln schwimmen natürlich obenauf, aber das Fleisch muss gut
bedeckt sein). Knoblauchzehen und Lorbeerblätter einlegen.
- Im Backofen bei 155-170° mindestens
3 Std. garen. Am Schluß dürfen die oberen Zwiebeln ganz dunkel und
kross werden aber nicht schwarz (notfalls mit Alufolie abdecken).
- Das Fleisch ist dann total mürbe
und zerfällt fast. Kann auch gut noch am nächsten Tag gegessen werden.
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Anrichten / Tips: |
Klassisch dazu:
Kartoffelgratin... (Hernst /
Winter) oder Baguette.
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