Estragonhuhn
Dies Rezept stammt aus dem Magazin der der Süddeutschen Zeitung und ist von Eckart Witzigmann. Wir haben es bereits mehrmals nachgekocht und können es nur wärmstens empfehlen!
Süddeutsche Zeitung Magazin No.29, 20.7.2001, Eckart Witzigmann und Paula Bosch
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 DAS GEHEIMNIS DES BESTEN ESTRAGONHUHNS...
aufgedeckt von Eckart Witzigmann

  Personen Aufwand Zeit Vorbereitungen Kategorie
 

4

leicht

ca.1 Std.   Hauptgang

Zutaten:

1 Masthuhn, ca. 1,5 kg
4 Tomaten
ca. 8 EL Olivenöl
Salz
eine Prise Zucker
Pfeffer
1 EL Butter
1 Zwiebel, grob gewürfelt
3 Schalotten, gehackt
6 Knoblauchzehen mit Schale
2 Estragonstängel
2 Lorbeerblätter
25 ml Estragonessig
100 ml Weißwein
100 bis 200 ml Geflügelfond
1 TL Dijon-Senf
1 EL Tomatenmark
250 g Sahne
2 EL Estragon, fein geschnitten
200 g Champignons
Zitronensaft

 

Trick: 

Durch das Verdunsten des Estragonessigs wird das Hühnerfleisch parfümiert

Zubereitung:

Tomaten überbrühen, schälen, entkernen, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Zucker langsam einkochen lassen. Das Huhn in 8 Teile zerteilen, würzen, in Butter und 2 EL Olivenöl rundherum leicht anbraten. Zwiebel, Schalotten, Knoblauchzehen, Estragonstängel und Lorbeerblätter zugeben, zugedeckt im 190 Grad heißen Ofen etwa 20 Minuten dünsten, mit dem Estragonessig nach und nach ablöschen. Fett abschöpfen, etwas Olivenöl beigeben, geflügel herausnehmen und warm stellen. 
Zwiebel und Schalotten mit Weißwein ablöschen, mit Geflügelfond aufgießen. Senf mit Tomatenmark anrühren, beigeben, alles auf die Hälfte reduzieren lassen und passieren. Sahne und Tomatenmus zugeben, die Geflügelstücke wieder einlegen und im Ofen etwa 15 Minuten fertig geren. Zum Schluß Estragon zugeben, nochmals abschmecken. Champignons vierteln, kurz in Olivenöl anbraten, salzen, mit Zitrone beträufeln und zugegeben. Mit frischem Weißbrot oder Basmati-Reis servieren.
P.S. Aus der Geflügelkarkasse einen Fond oder Brühe kochen.

Anrichten/Tips:

Statt eines Huhnes kann man auch Hühnchenbrüste nehmen, das Entfetten der Brühe entfällt dann. Nützlich, wenn die Gäste vielleicht Keulen oder Flügel nicht mögen.