Sine Qua Non (SQN)

Sine Qua Non ist das Weingut des 1980 nach Amerika ausgewanderten Österreichers Manfred Krankl und seiner Frau Elaine. Manfred Krankl war auch Besitzer einer Bäckerei, die die Westküste mit gescheitem Brot versorgt, sowie Teilhaber von „Campanile“, das laut WineSpectator zu den 10 besten italienischen Restaurants Nordamerikas zählt. Dann verkaufte Manfred die Bäckerei und widmete sich nach gleicher Maxime ausschließlich der Weinbereitung. Kein Wunder, daß die ersten 100 Parker-Punkte dann nicht mehr auf sich warten ließen (für “Just for the Love of it”). Wie Sie sehen, werden die Weine jedes Jahr anders benannt und jedes Jahr mit einem von Manfred gestalteten Etikett verziert. „Kein Wein ist wie der andere und auch Jahrgänge differieren“, sagt Manfred. Um dieses zu betonen und zu feiern, wird es nie wieder eine „Queen Of Spades“ oder „The Bride“ geben, die Weine werden immer anders getauft werden. Sie werden von der Lese bis zur Abfüllung umsorgt, gehätschelt und gepflegt, sogar die einzelnen Holzfässer erhalten eigene Namen, eine liebevolle Spielerei der Krankls.

Vor fünf Jahren haben Elaine und Manfred Krankl ein Stück Land in der Nähe von Ojai gekauft, um es mit Rebstöcken zu bepflanzen. In den nächsten Jahren werden wir das Ergebnis bestaunen können. Nachdem ich im Mai den “Eleven Confessions Vineyard” (Weinberg der 11 Bekenntnisse - auch der Name wird in Zukunft sicher nochmal in Manfreds Newslettern behandelt werden) mit Manfred besucht und die ersten Weine verkostet hatte, war ich erneut tief beeindruckt. Wenn überhaupt eine Veränderung auszumachen ist, dann sind Manfred und Elaine noch besser geworden. Vielleicht wird ja auch die Menge einmal etwas erfreulicher. Ich respektiere aber sehr die rigorose Auslese im Weinberg, die das konsistent hohe Niveau unabhängig von der Güte des “Jahrgangs” garantiert. Wir nehmen einfach alles, was wir kriegen können.

Ich bin sehr stolz darauf, die Weine von Sine Qua Non in Deutschland exklusiv seit nunmehr 13  Jahren zu vertreten. Die mir einmal pro Jahr zugeteilten Mengen sind nach wie vor sehr gering, deshalb bitte ich Sie, mir Ihr Interesse für Sine Qua Non zu signalisieren. Sie bekommen dann auf postalischem Weg in der Regel einmal pro Jahr Nachricht, was gerade am Lager eingetroffen ist. Danken möchte ich meinen langjährigen Stammkunden, die mit viel Langmut und Verständnis meine zwangsweise etwas despotisch anmutenden Zuteilungen vertrauensvoll akzeptiert haben. Ich würde wirklich gern jedem von Ihnen so viel verkaufen, wie Sie gern hätten!

Noch eine Bitte zum Schluß: Selbstverständlich sind Sie in Ihrer Entscheidung frei, die Weine auch später weiterzuverkaufen, wir sind ein freies Land. Ich bitte Sie lediglich, auch in Manfreds Namen, sich zu überlegen, ob dieser Gewinn es wirklich wert ist, einen solchen Wein nicht selbst zu genießen, frei nach dem Motto:

Just for the Love of it!

 

 

 
 
   

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